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Margenrechner für Onlineshops: was eine Bestellung wirklich bringt

Die meisten Margenrechner ziehen nur den Einkaufspreis ab. Dieser rechnet wie ein Onlineshop: Mehrwertsteuer, Versand, Zahlungsgebühr, Werbekosten und Retouren kommen dazu, und am Ende steht, was eine Bestellung wirklich übrig lässt.

Produkt

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Im Preis enthaltene MwSt

Pro Bestellung

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Retouren

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ROAS berechnen

Return on Ad Spend: wie viel Umsatz jeder Euro Werbung zurückbringt.

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ROAS
3,00
Kosten-Umsatz-Relation (KUR)
33,33 %

Unter deinem Break-even-ROAS von 3,07 aus dem Rechner oben: Jede Bestellung über Werbung kostet dich Geld.

Conversion-Rate berechnen

Welcher Anteil deiner Besucher bestellt, und was ein Besucher wert ist.

€
Conversion-Rate
1,5 %
Umsatz pro Besucher
0,75 €
Umsatz
7.485,00 €

Was der Rechner rechnet

Pro Bestellung, alle Beträge netto, wenn nicht anders angegeben:

  1. Nettoumsatz = Verkaufspreis ÷ (1 + MwSt-Satz). Die Mehrwertsteuer gehört dem Finanzamt.
  2. Rohertrag = Nettoumsatz − Einkaufspreis. Daraus kommen Rohertragsmarge (Handelsspanne) und Aufschlag.
  3. Retouren: Bei jeder zurückgeschickten Bestellung fällt der Rohertrag weg, dazu kommen die Kosten der Retoure (Label, Bearbeitung). Der Rechner nimmt das mit der Retourenquote gewichtet ab.
  4. Versand fällt bei jeder Bestellung an, auch bei denen, die zurückkommen.
  5. Zahlungsgebühr: Prozentsatz vom Bruttopreis plus Festgebühr, bei jeder Bestellung voll gerechnet. Bei einer Erstattung gibt PayPal Deutschland den Prozentanteil zurück; der Rechner ist an dieser Stelle also leicht vorsichtig.
  6. Werbekosten pro Bestellung (CPA) gehen zum Schluss ab.

Was übrig bleibt, ist der Gewinn pro Bestellung (Deckungsbeitrag). Fixkosten wie Miete, Software oder dein eigenes Gehalt sind darin noch nicht enthalten.

Das Beispiel im Rechner

Ein Produkt für 49,90 € brutto, 15 € Einkauf, 5,50 € Versand, PayPal Checkout (2,99 % + 0,39 €), 8 € Werbung pro Bestellung, 10 % Retouren zu je 6 €:

PostenBetrag
Verkaufspreis brutto49,90 €
− Mehrwertsteuer (19 %)7,97 €
= Nettoumsatz41,93 €
− Einkaufspreis15,00 €
− Retouren (erwartet)3,29 €
− Versand & Verpackung5,50 €
− Zahlungsgebühr1,88 €
− Werbung8,00 €
= Gewinn pro Bestellung8,26 €

Von 49,90 € bleiben 8,26 €, eine Marge von 19,7 % auf den Nettoumsatz. Die Rohertragsmarge von 64,2 % sah deutlich besser aus. Der Break-even-ROAS liegt bei 3,07: Bringt 1 € Werbung weniger als 3,07 € Umsatz, verlierst du an jeder Bestellung Geld.

Marge berechnen: Formel, Aufschlag und Handelsspanne

  • Marge = Gewinn ÷ Nettoverkaufspreis. Sagt, wie viel vom Preis bleibt.
  • Aufschlag = Gewinn ÷ Einkaufspreis. Sagt, wie viel du auf den Einkauf draufschlägst.
  • Handelsspanne = (Nettoverkaufspreis − Einkaufspreis) ÷ Nettoverkaufspreis, also die Rohertragsmarge vor allen anderen Kosten.

Ein Aufschlag von 100 % ist eine Marge von 50 %. Ein Aufschlag von 50 % ist eine Marge von 33,3 %. Wer beides verwechselt, kalkuliert zu knapp.

Wo die Marge im Shop verschwindet

Zwei Posten unterschätzen Shops fast immer: Retouren und Werbung. Im Beispiel kosten 10 % Retouren 3,29 € pro Bestellung, mehr als die Zahlungsgebühr. Steigt die Quote auf 30 %, fällt der Gewinn von 8,26 € auf 1,67 €. Ein Teil der Retouren lässt sich vermeiden, etwa wenn eine Bestellung gar nicht erst zurückgeht, weil der Kunde vorher eine schnelle, richtige Antwort bekommt. Wie das geht, steht in Retourenquote senken.

Und ein dritter Posten steht in keinem Rechner: die Zeit für Support-Mails pro Bestellung. Was ein Ticket kostet, zeigt Kosten pro Support-Ticket.

Von den Machern dieses Tools

Retouren und Support sind die stillen Margenkiller.

Ein von Hand gelöster Support-Fall kostet 5–15 € Arbeitszeit, und die stehen in keinem Margenrechner. Sondercase nimmt dir genau diese Fälle ab.

  • „Wo ist meine Bestellung?“ erledigt

    Mit dem Live-Sendungsstatus genau dieser Bestellung beantwortet, auf Wunsch vollautomatisch.

  • Retouren mit einem Klick

    Retoure, Erstattung oder Storno kommen fertig vorbereitet. Du gibst nur noch frei.

  • Weniger vermeidbare Retouren

    Wer schnell eine richtige Antwort bekommt, schickt seltener zurück, nur weil er unsicher war.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Marge?

Marge = (Nettoverkaufspreis − Kosten) ÷ Nettoverkaufspreis × 100. Bei einem Nettopreis von 41,93 € und einem Einkaufspreis von 15 € sind das 64,2 % Rohertragsmarge. Rechnest du auch Versand, Zahlungsgebühr, Werbung und Retouren ab, bleibt im Beispiel oben eine Marge von knapp 20 %.

Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?

Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf den Einkaufspreis. Kaufst du für 10 € ein und verkaufst für 15 € netto, ist der Aufschlag 50 %, die Marge aber nur 33,3 %.

Was ist die Handelsspanne?

Die Handelsspanne ist dasselbe wie die Rohertragsmarge: (Nettoverkaufspreis − Einkaufspreis) ÷ Nettoverkaufspreis. Sie zeigt, wie viel vom Preis nach dem Wareneinkauf übrig bleibt, bevor Versand, Werbung und andere Kosten abgehen.

Was ist der Break-even-ROAS?

Der ROAS, den deine Werbung mindestens erreichen muss, damit eine Bestellung keinen Verlust macht: Bruttoverkaufspreis geteilt durch den Gewinn pro Bestellung vor Werbekosten. Im Beispiel oben sind das 3,07, also 3,07 € Umsatz pro 1 € Werbung.

Wie berechne ich den ROAS?

ROAS = Umsatz aus Werbung ÷ Werbeausgaben. 3.000 € Umsatz aus 1.000 € Werbung ergeben einen ROAS von 3,00, die Kosten-Umsatz-Relation liegt dann bei 33,33 %. Ob das reicht, zeigt der Break-even-ROAS: Im Beispiel oben liegt er bei 3,07, ein ROAS von 3,00 wäre also knapp zu wenig. Beides rechnet der ROAS-Rechner unter dem Margenrechner.

Wie berechne ich die Conversion-Rate?

Conversion-Rate = Bestellungen ÷ Besucher × 100. 150 Bestellungen bei 10.000 Besuchern sind 1,5 %. Bei einem Bestellwert von 49,90 € bringt jeder Besucher im Schnitt 0,75 € Umsatz.

Wie hoch sollte die Marge im Onlineshop sein?

Eine allgemeine Zahl gibt es nicht; sie hängt von Branche, Preis und Retourenquote ab. Entscheidend ist, dass nach allen Kosten pro Bestellung etwas bleibt und dass der Break-even-ROAS zu dem passt, was deine Werbung tatsächlich schafft.

Alle Ergebnisse sind Schätzungen zur Planung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Womit können wir helfen?

Wie viele Support-Tickets pro Monat?

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